# Persönliches Rezeptbuch für iPhone und iPad

Stand: 5. Oktober 2026, 07:25 Madrid. Arbeitsrichtung und erster eigener Prototyp; kein fertiges Verkaufsprodukt.

## Der Nutzen

Rezeptfotos aus Zeitschriften, Kochbüchern und Screenshots werden zu einer persönlichen, durchsuchbaren Sammlung. Diese Sammlung hilft anschließend bei der Frage: Was kann ich mit den Lebensmitteln zu Hause kochen? Fotoimport, Vorrat und Kochvorschläge gehören in ein eigenständiges Produkt. Die bereits geprüfte Übergabe an Paprika bleibt ein möglicher Exportweg.

Die unterschiedlichen Aufnahmewege sind für alle Altersgruppen sinnvoll. Ein Screenshot enthält nur das sichtbare Material. Fehlen Mengen oder Arbeitsschritte, muss die App dies anzeigen und eine Ergänzung verlangen. Sie darf kein vollständiges Originalrezept vortäuschen. Geteilte Social-Media-Links und Video-Inhalte brauchen einen eigenen, tatsächlich erprobten Übernahmeweg.

## Eine große Fotosammlung aufräumen

1. Mehrere Rezeptbilder bewusst auswählen. Später eine Vorschlagsansicht für mögliche Rezeptbilder anbieten; keine automatische Löschung der gesamten Bibliothek.
2. Jedes ausgewählte Bild unabhängig von der Fotobibliothek im Rezeptbuch speichern. Original und erkannter Text bleiben erhalten. Importfortschritt, Fehler und noch offene Bilder müssen einzeln sichtbar sein.
3. Mehrere Seiten einem Rezept zuordnen und mögliche Dubletten anzeigen. Ähnliche Bilder nicht ungefragt verwerfen.
4. Titel, Zutaten, Mengen, Portionen und Anleitung am Original prüfen. Unvollständige oder unlesbare Bilder bleiben Entwürfe. Änderungen nach einer Prüfung heben die Freigabe wieder auf.
5. Das gespeicherte Rezept einschließlich Original erneut öffnen. Ein exportierbares Sicherungspaket anbieten und dessen Wiederherstellung prüfen, bevor die Aufräumfunktion als fertig gilt.
6. Nur für vollständig übernommene, geprüfte und wieder lesbare Originale die separate Aktion „Originalfotos aus Fotos entfernen“ anbieten. Anzahl und Vorschaubilder zeigen; die Person wählt und bestätigt diesen Schritt. Ein Rezept zu löschen darf niemals automatisch sein Foto aus Apple Fotos löschen.

Für diesen letzten Schritt braucht die App die zuverlässige Zuordnung zum ursprünglichen Photos-Objekt und geeigneten Photos-Zugriff. Der aktuelle System-Fotowähler allein ist noch keine geprüfte Löschfunktion. Identität, Originaldatei, Speicherfehler, verweigerte Rechte und inzwischen veränderte Fotos müssen praktisch getestet werden. Keine Löschung bei Fehlern, offenen Entwürfen oder fehlender Zuordnung.

Bei aktivem iCloud Fotos wirkt eine Löschung auch auf die verbundenen Geräte. Apple beschreibt normalerweise 30 Tage Wiederherstellung über „Zuletzt gelöscht“. Die App muss diese Konsequenz vor dem Aufräumen erklären; das Album wird durch sie nicht geleert. [Apple: Fotos löschen und wiederherstellen](https://support.apple.com/en-ie/104967), [Photos-Änderungsanforderungen](https://developer.apple.com/documentation/photos/phassetchangerequest).

Das Original im Rezeptbuch ersetzt außerdem noch keine unabhängige Sicherung: Eine spätere App-Deinstallation oder ein Geräteverlust darf die einzige verbliebene Kopie nicht vernichten. Backup und Wiederherstellung gehören deshalb zum Aufräumablauf.

## Was die eigene Probe bereits enthält

- Native SwiftUI-App mit den Bereichen Rezeptbuch, Vorrat und Heute kochen; erfolgreich gebaut und auf dem iPad-Simulator gestartet.
- System-Fotowähler für bis zu 30 ausgewählte Bilder. Lokale Vision-Texterkennung ist eingebaut; Bild und erkannter Text werden als Entwurf gespeichert. Ein fotografiertes Rezept kann erst nach Mengenprüfung freigegeben werden.
- Manuelles Rezept und lokale Speicherung der Sammlung sowie des Vorrats.
- Abgleich eigener Rezepte mit vorhandenen Zutatenarten. Mengenverfügbarkeit und Haltbarkeit werden noch nicht erfasst.

Tatsächliche Bedienprobe auf iPad Pro 11 Zoll (M5), iPadOS 26.5: Drei eigene Beispielrezepte geladen; Eier, Tomaten und Olivenöl eingetragen. Tomaten-Rührei zeigt „Alle Zutatenarten im Vorrat“. Nach dem Entfernen der Tomaten zeigt es korrekt „Noch besorgen: 2 Tomaten“. Die anderen Rezepte behalten ihre fehlenden Zutaten. Die zugehörige Bildschirmaufnahme zeigt den Zustand mit allen drei Zutaten.

Der Fotowähler wurde tatsächlich geöffnet und zeigt die Auswahlgrenze. Die simulierte Fotobibliothek enthält bisher nur die üblichen Beispielbilder. Es wurde noch kein Rezeptbild über diesen Fotowähler übernommen. Daher sind Sammelimport, OCR und anschließendes Wiederöffnen auf iOS noch nicht als bestandener End-to-End-Test ausgewiesen. Die früheren erfolgreichen OCR- und Paprika-Versuche auf dem Mac sind getrennte Belege. Auch ein App-Neustart, ein physisches iPhone/iPad, große Sammlungen und Backup-Wiederherstellung sind für diese neue App noch offen.

Entfernen aus Apple Fotos, Dublettenprüfung, Seitengruppierung und exportierbares Backup sind noch nicht implementiert. Kein privates Originalfoto wurde gelöscht.

## Ausbau: Was ist noch im Kühlschrank?

Zunächst vorhandene Lebensmittel eingeben und passende Rezepte aus der eigenen Sammlung finden; fehlende Zutaten klar nennen. Danach Lebensmittel per Sprache erfassen. Die eigene Spracherkennung ist noch nicht eingebaut; die normale Systemtastatur bietet Diktieren an, wurde aber nicht ausprobiert.

Eine Kühlschrankaufnahme kann mögliche Lebensmittel vorschlagen. Die Person bestätigt diese Liste. Ein Foto belegt weder unsichtbare Produkte noch die tatsächlich verfügbare Menge, Frische oder Haltbarkeit. Erst aus den bestätigten Zutaten werden eigene Rezepte gesucht oder zusätzliche Vorschläge erstellt.

Neue KI-Rezepte bleiben getrennt als Vorschläge gekennzeichnet. Eine KI darf fehlende Mengen eines importierten Originalrezepts nicht still ergänzen. Geräteverfügbarkeit, Erkennungsqualität und laufende Kosten müssen vor dem Preisversprechen gemessen werden. Der bisherige Prototyp verwendet keine externe KI und erzeugt keine neuen KI-Rezepte.

## Bereits vorhandene Konkurrenz

Die Kombination allein ist kein neuer Markt:

| Angebot | Dokumentierter Überschneidungsbereich | Folgerung |
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| [Samsung Food+](https://samsungfood.com/food-plus/) und [Abo-Hilfe](https://support.samsungfood.com/hc/en-us/articles/32709269852052-What-s-Included-in-Your-Samsung-Food-Subscription) | Rezeptfotos in persönliche Sammlung, Vision-AI für Zutaten und Vorratsvorschläge | „Foto + KI + Vorrat“ allein ist kein belegter Vorteil. Herstellerseite nennt 6,99 US-Dollar monatlich bzw. 59,99 jährlich; kein bestätigter deutscher Kaufdialog. |
| [SuperCook](https://www.supercook.com/) und [deutscher App-Store-Eintrag](https://apps.apple.com/de/app/supercook-rezepte-nach-zutaten/id1477747816) | Rezepte nach vorhandenen Zutaten, Spracheingabe; kostenloser Store-Eintrag | Zutaten per Sprache und Rezeptsuche allein sind kein ausreichender Kaufgrund. |
| [KitchenPal](https://kitchenpalapp.com/) und [deutscher App-Store-Eintrag](https://apps.apple.com/de/app/kitchenpal-bestandsverfolgung/id1084982489) | Vorrat, Einkauf, eigene Rezepte und Planung | Hersteller-FAQ beschreibt zusätzlich Fotoübernahme; die aktuelle iOS-Verfügbarkeit dieser Funktion wurde nicht selbst getestet. Angezeigte IAP-Produkte sind keine für alle bestätigten Kaufangebote. |
| [Cooklist](https://cooklist.com/cooklist-app) | Vorrat, passende Rezepte und gemeinsame Haushaltsplanung | Breite Haushaltsplanung existiert schon; deutsche Integrationen und Preis wurden nicht geprüft. |

Das sind dokumentierte Funktionen, keine eigenen Laufzeit- oder Qualitätsvergleiche. Die frühere deutsche Top-50-Aufnahme belegt Nachfrage nach Paprika zum damaligen Zeitpunkt, nicht automatisch Nachfrage nach unserem neuen Produkt.

## Was den Kaufgrund entscheiden soll

Zu prüfen ist ein vollständiger Alltag: viele verstreute Rezeptbilder zuverlässig übernehmen, am Original prüfen, wiederfinden und mit dem eigenen Vorrat verwenden; danach die Fotobibliothek verständlich aufräumen. Vergleichsapps erhalten dieselben erlaubten Testbilder und Zutaten. Gemessen werden bis zum geprüften Rezept nötige Schritte und Zeit, falsche oder fehlende Mengen, Wiederfinden, Wiederherstellung und die Präferenz bei genanntem Gesamtpreis.

Der erste unabhängige Versuch braucht Menschen mit tatsächlich vorhandenen Rezeptfotos oder Screenshots, ohne Veröffentlichung ihrer Bilder. Eigene synthetische Beispiele zählen nicht als Kundenvalidierung. Bis dahin ist diese Richtung vielversprechend, aber kein nachgewiesener Wettbewerbsvorteil und keine „perfekte Idee“.

Ein günstiger Kaufpreis für den lokalen Kern ist eine Hypothese. Laufende externe KI darf nicht mit unbegrenzt versprochener Einmalzahlung finanziert werden. Endgültiger Preis und Umfang bleiben bis zur Kosten- und Käuferprüfung offen. Zusätzliche Barausgaben und bestätigte Verkäufe dieser Probe: jeweils null. Die bewusst pausierten Cloudläufe bleiben pausiert.
