# Rezeptprobe: Mengen prüfen und eine Rezeptdatei erzeugen

Stand: 5. Oktober 2026, 01:15 Madrid. Eigene native macOS-Probe, kein veröffentlichtes Verkaufsprodukt. Zusatzkosten: 0 €. Noch kein tatsächlicher Paprika-Import und kein unabhängiger Nutzertest.

Der lokale Ablauf funktioniert für unsere kleine Probe: Bild oder einseitiges Scan-PDF öffnen, Zutaten und Anleitung erkennen, die Mengen am Original markieren und kontrollieren, danach eine Rezeptdatei speichern. Die Texterkennung allein ist kein Kaufgrund: Apples kostenlose Vorschau erkennt die Mengen desselben Bildes ebenfalls.

## Was tatsächlich geprüft wurde

Ein selbst erstelltes Rezept wurde in zwei Layouts gesetzt, mit einer und zwei Spalten. Getestet wurden beide PNG-Bilder und das bildbasierte zweispaltige PDF. Das PDF wurde nach Aktivierung der App-Sandbox nochmals verarbeitet. Vier Durchläufe sind deshalb keine vier unabhängigen Rezepte.

Die fünf Zutatenzeilen wurden vor manuellen Änderungen in allen vier Durchläufen exakt erkannt:

- ½ Zitrone
- 1,5 EL Zucker
- ¾ TL Vanille
- 125 g Quark
- 2 EL Sahne

Auch „2 Portionen“ stimmte. Im Titel wurde der Gedankenstrich durch einen Bindestrich ersetzt; das wurde vor dem Export manuell korrigiert. Die Rezeptanleitung wurde den richtigen Feldern zugeordnet. Bei Zeilenumbrüchen wurde für den Textvergleich nur Leerraum vereinheitlicht. Die Spaltenerkennung nutzt einfache Regeln für diese Überschriften; andere Layouts sind ungeprüft.

Ein Klick auf „¾ TL Vanille“ markierte die entsprechende Stelle im Original. Export war erst nach gesetzter Mengenkontrolle möglich. Eine Änderung der Portionszahl setzte die Bestätigung zurück und sperrte den Export erneut. Die anschließend gespeicherte YAML-Datei wurde mit einem unabhängigen YAML-Leser ausgewertet: Titel, Portionen, Zutaten und Anleitung stimmten nach der Titelkorrektur. Das eingebettete Bild des PNG-Exports war pixelgleich zum Ausgangsbild. Der PDF-Export enthält eine PNG-Darstellung der Seite, nicht die ursprünglichen PDF-Bytes.

Die angezeigten Erkennungszeiten lagen bei 0,305 bis 0,617 Sekunden. Sie messen ausschließlich die Verarbeitung dieser einfachen Testdateien, ohne Dateiauswahl, Kontrolle oder Import. Daraus folgt weder eine allgemeine Genauigkeitsquote noch eine Zeitersparnis im gesamten Arbeitsablauf.

## Lokale Verarbeitung und kostenlose Gegenprobe

Die eigene App verwendet Apple Vision und PDFKit, ohne Konto oder externen KI-Dienst. Ihre tatsächlich signierte Sandbox erlaubt selbst ausgewählte Dateien, hat aber keine Freigabe für ausgehende oder eingehende Netzwerkverbindungen. Nach dem Neustart mit dieser Konfiguration funktionierten PDF-Erkennung und Speicherung. Der Computer selbst blieb online; es wurde kein allgemeiner Offline-Zustand oder Mitschnitt des gesamten Rechners behauptet. [Apple: Netzwerkfreigabe der Sandbox](https://developer.apple.com/documentation/bundleresources/entitlements/com.apple.security.network.client?changes=_5).

In Apples Vorschau wurden auf demselben zweispaltigen Bild alle fünf Mengen erkannt. „1,5 EL Zucker“ wurde über die Oberfläche ausgewählt, kopiert und korrekt in unsere Probe eingefügt. Die Übernahme des gesamten Rezepts und ein zeitlich vergleichbarer kompletter Paprika-Ablauf wurden damit noch nicht geprüft. [Apple: Text aus Bildern kopieren](https://support.apple.com/en-euro/guide/preview/prvw625a5b2c/mac).

## Was als möglicher Vorteil übrig bleibt

Eine mögliche Verbesserung ist die Feldzuordnung, die Mengenprüfung am Original und die direkte Übergabe in eine bereits vorhandene Sammlung. Paprika 4 dokumentiert selbst bereits einen Fotoscanner mit vereinfachtem Offline-Ersatz; Mela und Recipe Keeper sind weitere Gegenangebote. Ein allgemeiner Scanner ist deshalb weiterhin keine ausgewählte Produktidee. [Paprika-4-Scanner](https://www.paprikaapp.com/help/v4/ios/scanningrecipes/), [Mela](https://mela.recipes/), [Recipe Keeper](https://recipekeeperonline.com/).

Paprika dokumentiert das verwendete YAML-Format einschließlich eingebettetem Bild. Die Übereinstimmung mit einem Dateiformat ersetzt jedoch keinen tatsächlichen Import in die App. Noch offen sind Annahme der Datei, Darstellung aller Mengen, Bild und Anleitung sowie Export und erneuter Import. [Paprika: iOS-Handbuch und Importformat](https://www.paprikaapp.com/help/ios/).

Die Probe unterstützt derzeit einseitige PDFs, keine Handschrift, keine mehrseitige Rezeptzusammenführung und keine allgemeine Layoutgarantie. Es gibt keine iPhone-/iPad-Version, kein Kaufangebot und keinen bewiesenen Preisvorteil. Für Neukunden wäre Paprika plus Zusatz-App eine andere Gesamtrechnung als für Personen, die Paprika bereits besitzen.

Nächste Entscheidung: dieselbe Datei tatsächlich in Paprika übernehmen und den vollständigen Ablauf mit kostenlosen sowie bereits vorhandenen Lösungen vergleichen. Erst danach Preis und Käuferpräferenz prüfen. Eine erreichbare Testseite ist vorhanden; unabhängige Reichweite und zahlende Nachfrage bleiben unbewiesen.

## Dateien

- [Echte native Rezeptdatei](Rezeptprobe-Zitronencreme.yml)
- [Maschinenlesbares Ergebnis](Rezeptprobe-Ergebnis-2026-10-05.json)
- [Native PDF-Probe mit markierter Menge](Rezeptprobe-Scan-PDF-2026-10-05.png)
- [Kostenlose Vorschau mit ausgewähltem Text](Vorschau-Rezepttext-2026-10-05.png)

SHA-256 der Rezeptdatei: `665908ce41aa7b7c2cd056f785ec70782028808d11145738f0310563b4beeab4`.
